Dramatis personae

Hauptkommissar Ernst – Bremens fleißigster Polizist. War lange im Ruhrgebiet tätig, ist aber zur Stelle, als die Heimat ruft.

Rödemann – Sein Deputy. Zart besaitet. Erstklassiger Kaffeekoch.

Gerd Wismuth – Friseur im Schnoorviertel. Wird Opfer seiner Hybris.

Franz Walsch – Ein alter Freund von Wismuth. Hat mit Zitronen gehandelt.

Gräfin von Lodenstein – Adelige mit Hang zu Abgründen. Und zu Pinguinen.

Colonel Woolrich – Ihr Lebensgefährte. Kolonialist oder Aufschneider?

Heiko Frings – Bremens erfolglosester Zuhälter. Träger eines Homburghutes.

Jan Zekel – Gelegenheitsstricher und Kunststudent. Wohnt im häßlichsten Stadtteil Bremens.

Laura Wertheim – Regisseurin an einer Theaterbühne. Hat keinen Bock auf Mucken.

Daggi – Kneipenbesitzerin. Herrin der Biere.

Willy – Pförtner.

Frau Elmsfleth – Eine dicke Dame, die irgendwann singt.

Dr. Wilhelm Bartholdy – Ein Pianist, der alles mitmacht.

Theo Braunschweiger – Komponist moderner Liedkunst.

Frau Zahoransky – Eine Mörderin. Ist einzig und allein im Buch, damit die Verfilmung ein „Ab 18“ bekommt.

Emil Pornow – Konsul a.D. Hat Probleme mit seinem Namen. Und nicht nur damit.

Staatsanwalt Meißner – Toupetträger im Staatsdienst.

Günter Pudenda – Ein Paketbote. Macht das verdammte Spiel nicht mehr mit.

Lorenz Voss – Noch ein Mörder. Sozial unzureichend abgefedert.

Bodo Liebig – Ein Rentner mit Klavier.

Udo Markesch – Leiter einer Sporthalle. Hat portugiesische Vorfahren.

Joscha Daninsky – Langzeitarbeitsloser mit einem japanischen Samuraischwert.

Linda Matul – Eine dicke Frau, die in Stuhr wohnt. Resolut.

Erna Sänger – Kioskbesitzerin. Hat dem Kommissar früher Brausetaler verkauft.

Rosa Sanchez – Eine nette Ex-Prostituierte, die einen wichtigen Hinweis für den Kommissar parat hat.

Friedrich Ahldorf – Tippelbruder, Exhibitionist.

Jörn Friedrichs – Bauer, der in der Nähe der Samtgemeinde Sottrum wohnt. Rabiat, wenn gereizt.

Dazu verschiedene Hunde, eine Katze, ein Fisch, ein Flamingo und mehrere Pantomimen.

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Fähre ins Glück

Fähre ins Glück

Eine sehr hektische Episode im Buch endet auf einer Fähre, die direkt am Weserstadion gelegen ist. Da ich aber keine Lust hatte, da ganz hinzulatschen, begnüge ich mich mit dieser Ersatzfähre (rechts im Bild, ganz klein), die ihren ebenso wichtigen wie preiswerten Dienst nimmermüde am Café Sand versieht, das eines meiner liebsten Rumgammelzentren im Sommer meiner Jugend war.

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Weserpromenade, aber richtig

Weserpromenade, aber richtig

Sich an warmen Tagen an die Weserpromenade zu setzen, ist ein Kaiserplaisir. Wer sich bewegen will, kann auch ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, was ich besonders an Tagen, an denen eine steife Brise weht, sehr empfehlen kann. Memmen und Mimosen sollen zu Hause bleiben! Diese Wiesenbänke sind teilweise hübsch steil, gut 45 Grad, und spielen auch in einer Actionepisode im Buch eine wichtige Rolle.